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Sunday, September 13, 2020

Die 10 besten bayerischen Wirtshäuser in München - München - SZ.de - Süddeutsche Zeitung

santalimadua.blogspot.com
1 / 10

Augustiner Bräustuben
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Quelle: Stephan Rumpf

Augustiner-Lokale gibt es viele in München, doch die Bräustuben ist das Wirtshaus, in das ein Münchner seine Besucher aus Preußen, Polen oder Peru ausführt. Bayerischer und uriger geht es kaum. Zu empfehlen ist etwa die Schweinshaxe mit Kartoffelknödel und Speckkrautsalat. Ein weiterer Vorteil: Die Bräustuben hat noch bezahlbare Preise.

Die Augustiner Bräustuben gehören der Familie Vollmer, die auf der Wiesn die Augustiner Festhalle betreibt. Die Gaststätte nimmt daher in diesem Jahr vom 19. September bis zum 4. Oktober an der Wirtshauswiesn teil, mit der die Münchner Wirte trotz Corona für ein wenig Oktoberfest-Stimmung sorgen wollen.

Augustiner Bräustuben, Landsberger Straße 19, 80339 München, Telefon: 089/507047, www.braeustuben.de

2 / 10

Fraunhofer

Gaststätte 'Fraunhofer' in München, 2011

Quelle: Stephan Rumpf

Bayerische Lokale in München gibt es zahlreiche - eines der urigsten ist das Fraunhofer in der Isarvorstadt. Die Geschichte des Lokals geht bis ins Jahr 1774 zurück. Damals zog die Bierwirtschaft Zum Brodhäusl in eine kleine Bäckerei, später wurde das Lokal Zum Fraunhofer genannt.

Auch heute geht es hier noch traditionell zu: Es gibt bayerische Klassiker wie Schweinsbraten, Bratensülze oder Pfannkuchensuppe. Der Wirtsstube sind die vielen Jahre anzumerken - im positiven Sinne: An der Wand hängen Hirschgeweihe, an der Decke üppige Kronleuchter, die Tische sind aus dickem Holz. Und wenn der Gast Glück hat, spielt gerade eine Volksmusikgruppe auf. Die Atmosphäre im Fraunhofer ist allerdings alles andere als gediegen, sondern unkonventionell.

Wirtshaus im Fraunhofer, Fraunhoferstraße 9, 80469 München, Telefon: 089/266460, www.fraunhofertheater.de

3 / 10

Osterwaldgarten

Osterwaldgarten Facebook

Quelle: PR/oh

Wer nach einem Spaziergang im Englischen Garten einkehren und nicht schon wieder im Seehaus landen will, dem sei der Osterwaldgarten empfohlen. Das Wirtshaus am Rande des großen Parks ist sogar mehr als nur eine Alternative: Es ist ruhiger und mindestens genauso gemütlich.

Im Sommer sitzen die Gäste im schönen Biergarten, bei schlechtem Wetter in der urigen Stube. Die Speisekarte ist typisch bayerisch, hat aber auch leichte Alternativen wie Salate oder vegetarische Gerichte - etwa Risotto mit Buttergemüse und Parmesan - zu bieten. Beliebt ist im Osterwaldgarten auch das deftige Frühstück, bei dem es unter anderem Weißwürste gibt.

Osterwaldgarten, Keferstraße 12, 80802 München, Telefon: 089/38405040, www.osterwaldgarten.de

4 / 10

Schneider Bräuhaus im Tal

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Quelle: Robert Haas

Das Schneider Bräuhaus im Tal ist eine Münchner Institution. Das Interieur sieht noch so aus wie vor hundert Jahren: Die Wände sind vertäfelt, die Tische aus Holz, die Lampen alt. Und dann ist da natürlich noch das Essen: Im Schneider Bräuhaus werden alte Münchner Gerichte serviert - so wie bei der Ur-Ur-Großmutter: geschnetzelte Schweinsleber, Kalbslüngerl oder Kronfleisch, das ist das Zwerchfell von Rind, Kalb oder Schwein.

Solche Schmankerl standen auch schon auf der Karte, als die Traditionsgaststätte noch Weisse Bräuhaus hieß, vor ein paar Jahren wurde sie in Schneider Bräuhaus umbenannt. Wer es nicht ganz so exotisch möchte: Im Bräuhaus kann man auch Schweinsbraten, Haxe oder Kässpatzen bestellen.

Während der Wirtshauswiesn gibt es im Schneider Bräuhaus eine spezielle Karte mit Oktoberfest-Gerichten. Daneben wird Live-Musik geboten und man kann sich zum Beispiel Lebkuchenherzen beschriften lassen.

Schneider Bräuhaus, Tal 7, 80331 München, Telefon: 089/2901380, www.schneider-brauhaus.de/

5 / 10

Gaststätte Großmarkthalle

München: Weißwurst-Frühstück in der Gaststätte Großmarkthalle

Quelle: Stephan Rumpf

Der Filmemacher Franz Xaver Bogner ("München 7") hat der Abendzeitung einmal gesagt, er fühle sich in Wirtshäusern wohl, in denen "das Essen noch originär bayerisch ist, ohne dass gleich ein Kult daraus gemacht wird, dass es originär bayerisch ist". Dies alles trifft seiner Meinung nach auf die Gaststätte Großmarkthalle von Ludwig und Gabi Wallner zu.

Und wirklich: Das herrlich unaufgeregte Lokal macht morgens um 7 Uhr auf und schließt um 16 Uhr, am Samstag sogar schon um 13 Uhr, weil es sich an den Menschen orientiert, die in der Halle arbeiten. Selbstredend produzieren die Wallners ihre Weißwürste auch selbst. Es sind die besten der Stadt. Finden wir. Punkt.

Gaststätte Großmarkthalle, Kochelseestraße 13, 81371 München, Telefon: 089/764531, www.gaststätte-grossmarkthalle.de

6 / 10

Ratskeller

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Quelle: Stephan Rumpf

Auch wenn der Ratskeller direkt am Marienplatz liegt: Die Gefahr, hier nur unter Touristen zu Abend zu essen, ist ziemlich gering. Schon, weil man ihnen in den Gewölben unter dem Rathaus ganz gut aus dem Weg gehen kann - der Ratskeller ist nämlich riesengroß.

Es gibt hier unzählige kleine und große Stuben, wir empfehlen etwa die "Arche Noah" mit ihren Deckenmalereien oder den urigen Gastraum "Julius Echter". Die Speisekarte ist lang und vielfältig, die Preise klingen allerdings deutlich nach Marienplatz.

Vom 19. September bis zum 4. Oktober nimmt der Ratskeller an der Münchner Wirtshauswiesn teil und hat zu diesem Zweck eine Speisekarte mit Wiesn-Schmankerln entworfen. Dann kann man zum Wiesnbier von Löwenbräu unter anderem gegrillten Ochsen am Spieß bestellen.

Ratskeller, Marienplatz 8, 80331 München, Telefon: 089/2199890, www.ratskeller.com

7 / 10

Wirtshaus in der Au

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Quelle: Stephan Rumpf

Schon der Gründerzeitbau, in dem das Wirtshaus in der Au untergebracht ist, ist ein Hingucker. Hier ist Anfang des 20. Jahrhunderts auch der Volksschauspieler Karl Valentin ein- und ausgegangen. Nur dass das Gasthaus damals noch von der Wagner Bräu mit Gerstensaft versorgt wurde. Das Wirtshaus in der Au heißt seit 1993 so und schenkt inzwischen Paulaner aus. Die Karte bietet allerlei Deftiges, wir empfehlen das gegrillte Bullensteak, die halbe Hofente und das "Knödeltrio".

Wirtshaus in der Au, Lilienstraße 51, 81669 München, Telefon: 089/4481400, www.wirtshausinderau.de

8 / 10

Spatenhaus an der Oper

Ein Salzburg-Gastspiel Das Hotel Goldener Hirsch zu Gast in Kufflers Spatenhaus an der Oper

Quelle: Florian Peljak

Bayerische Küche auf höherem (Preis-) Niveau - das erwartet einen im Spatenhaus an der Oper. Wer hierher kommt, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür bekommt der Gast gute Qualität: von kleineren Gerichten wie den hausgemachten Kalbfleischpflanzerln bis hin zu teureren Hauptgerichten wie dem Tafelspitz vom Weiderind. Das Spatenhaus ist somit ein idealer Platz für Familienfeiern (wenn die nicht zu groß ist) oder Geschäftsessen (wenn der Chef bezahlt).

Spatenhaus an der Oper, Residenzstraße 12, 80333 München, Telefon: 089/2907060, www.kuffler.de

9 / 10

Wirtshaus Hohenwart

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Quelle: Stephan Rumpf

Das Hohenwart zählt zu der Sorte Wirtshäuser, die man heutzutage gar nicht mehr so leicht in München findet: Weit ab von Touristenstrom liegt es in Obergiesing, das Bier kommt nicht von einer Großbrauerei, sondern seit 1896 von der Familienbrauerei Maierbräu aus Altomünster - und wem das noch nicht reicht: Im hinteren Teil des Gastraums gibt es eine Kegelbahn, an der man herrlich bei drei, vier Hellen versumpfen kann.

Die Speisekarte bietet klassisch bayerische Küche: Wiener Schnitzel und der saftige Schweinebraten mit Kruste sind zu empfehlen, für Vegetarierer gibt es Käsespätzle oder Sellerieschnitzel, die der Koch auch auf Wunsch vegan zubereitet.

Wirtshaus Hohenwart, Gietlstraße 15, 81541 München, Telefon: 089/69397575, www.hohenwart.net

10 / 10

Donisl am Marienplatz

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Quelle: Stephan Rumpf

Beim Donisl am Marienplatz scheiden sich bei vielen Einheimischen die Geister: Ist das jetzt noch ein typisches Münchner Wirtshaus oder doch eher ein schnöder Touristenmagnet? Die lange Tradition des Hauses würde ja für ersteres sprechen - wären da nicht die lieben Besucher aus aller Welt, die hier an den Tischen speisen und sich dabei nicht immer zu benehmen wissen - wenn sie zum Beispiel Dekorationsstücke wie den Flinten-Hasi mitgehen lassen.

Man kann den Donisl - etwas hochtrabend - als Kathedrale des Biers bezeichnen: Der dreischiffige Gastraum läuft auf eine altarartig erhöhte Stelle im Mittelschiff zu, hinter der in der Rückwand die verzierten Krüge der Stammgäste wie Reliquien aufgestellt sind. Sieben Biersorten werden aus dem Fass, das Edelhell sogar aus dem Holzfass gezapft. Weine und Schnäpse stammen allesamt von guten Erzeugern.

Vom 19. September bis zum 4. Oktober macht der Donisl bei der Münchner Wirtshauswiesn mit.

Donisl, Weinstraße 1, 80333 München, Telefon: 089/2429390, www.donisl.com




September 10, 2020 at 10:20PM
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gute Küche

Friday, September 11, 2020

Video aus Tönnies-Kantine: Mitarbeiterin erhält Abfindung - TAGESKARTE

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Im arbeitsrechtlichen Streit um ein umstrittenes Video aus dem Schlachtbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück haben die Prozessbeteiligten am Donnerstag einen Vergleich geschlossen. Nach Angaben eines Gerichtssprechers einigten sich die Mitarbeiterin und die Catering-Firma vor dem Arbeitsgericht auf die Umwandlung der fristlosen in eine ordentliche Kündigung unter Einhaltung aller Fristen und Bezahlungen. Zusätzlich erhält die Frau eine Abfindung von 20.000 Euro.

Nach Angaben des Gerichts war die Klägerin zu dem Termin nicht erschienen. «Ob die Frau gegen ihre Pflichten als Arbeitnehmerin verstoßen hat, wurde zwar bei diesem Termin diskutiert. Weil das Gericht aber kein Urteil sprechen musste, gab es auf die Frage, ob die Kündigung rechtens war, keine Entscheidung», sagte der Sprecher.

Die Mitarbeiterin soll Filmmaterial mit mutmaßlichen Verstößen gegen Corona-Präventionsregeln im Frühjahr im Internet veröffentlicht haben. Daraufhin bekam sie von ihrem Arbeitgeber im April die Kündigung. Die Cateringfirma beliefert die Tönnies-Kantine mit Essen.

Das Video war Ende März im Internet aufgetaucht. Die Firma Tönnies hatte am 28. März von ihm erfahren. Das genaue Erstellungsdatum dagegen ist umstritten. Die Bilder zeigen Tönnies-Mitarbeiter, die in der Kantine an Tischen zusammensitzen und essen. Nach einer Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen musste auch in Firmenkantinen seit dem 22. März aus Gründen des Infektionsschutzes ein Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden. Ob es Verstöße gab, prüft derzeit noch die Staatsanwaltschaft Bielefeld nach dem Eingang zahlreicher Anzeigen gegen das Unternehmen.

Laut Tönnies hatten sich die Arbeiter damals in der Kantine nur mit Kollegen aufgehalten, mit denen sie auch in einer Abteilung zusammen arbeiteten. Dieses Verhalten, das sogenannte Clustern, sei mit dem Arbeitsschutz abgestimmt gewesen. Das Unternehmen betonte dazu in der Stellungnahme, dass es in dieser Phase der Pandemie keine vermehrten Positivfälle gegeben habe. Später seien die Plätze «erheblich» reduziert und eine Mundschutzpflicht in der Kantine eingeführt worden. (dpa)





September 11, 2020 at 05:46PM
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Video aus Tönnies-Kantine: Mitarbeiterin erhält Abfindung - TAGESKARTE

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gute Küche

Thursday, September 10, 2020

Mit Faible für das Gute - Süddeutsche Zeitung

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Allzu lange Speisekarten sind nicht nur für entscheidungsschwache Menschen eine Qual, sondern auch für jeden anspruchsvollen Gaumen verdächtig. Dass das Motto "Weniger ist mehr" meist die Voraussetzung für eine höhere kulinarische Qualität ist, dürfte nachvollziehbar sein - wenn man sich etwa die Frage nach frischen Zutaten und individueller Zubereitung stellt. Stefan Kastner sagt: "Bei uns wird jede Soße, jede Brühe handwerklich hergestellt." Der 55-jährige gebürtige Münchner ist zwar in Buchenhain aufgewachsen ("Der Wald hier war mein Spielplatz"), aber er kennt auch die Welt und Cuisine jenseits von Oberbayern gut.

Seine Ausbildung an der namhaften Hotelfachschule in Lausanne, die Arbeit in gehobenen internationalen Hotels und nicht zuletzt ein Faible für Dinge, die gut schmecken - es war klar, dass er, als er mit seiner (ebenfalls in Lausanne ausgebildeten) Frau Rina den Drijver den Betrieb übernahm, kein kulinarisches Mainstreamangebot offerieren würde. "Eine gute Küche ist immer die Basis", sagt er. "Bayerisch mit Raffinesse" lautet der Anspruch. Nicht selten gibt es Wildgerichte - schon Kastners Opa war Jäger und hat entsprechende Speisen im Gasthof am Klettergarten 7 etabliert. Klar gibt es Klassiker wie Wiener Schnitzel und Schweinsbraten, aber eben auch Unkonventionelles wie Fasan und Perlhuhn, gesottene Ochsenzunge oder Saftgulasch vom Baierbrunner Weideochsen in Rotweinsauce. "Wir wollen auch mal was anderes anbieten", so Kastner.

Als Genießer, der selber gern mal ein edles Tröpfchen trinkt und mitunter eine Zigarre dazu ansteckt, präsentiert er seinen Gästen auch eine große Weinkarte, die Speisekarte hingegen ist nicht übermäßig lang und das Angebot variabel. Saisonale und regionale Küche anzubieten, das sei für Kastner, der auch Antiquitäten sammelt und eine Vorliebe für Oldtimer hat, schon lange selbstverständlich gewesen. Der Fisch kommt von der Aumühle im Landkreis Wolfratshausen. "Ich bin kein Freund von Massentierhaltung" sagt er. Viele vegetarische oder vegane Gerichte sind freilich in Buchenhain auch nicht auf der Karte.

Diverse Auszeichnungen für die Küche zeugen vom guten Niveau. "Wir wollen den Spagat schaffen, gehobene gutbürgerliche Küche zu präsentieren, ohne Schicki-Micki." Auch das Ambiente im Hotel, den Gaststuben oder im Garten mit Bar ist dazu angetan, sich beim Genießen nicht unter Niveau bedient zu fühlen. Das ist nicht immer billig und hat durchaus das Flair des gut situierten Münchner Südens. Sehr viel Wert wird auf freundlichen Service gelegt. Wer das Lokal betritt, und in den dekorativen Spiegel am Eingang schaut, wird - während er sich darin betrachtet - dort lesen: "Liebe Gäste, Sie sehen hier das Wertvollste unseres Hauses."




September 11, 2020 at 02:30AM
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Mit Faible für das Gute - Süddeutsche Zeitung

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gute Küche

Profiteure der Krise – die Küchenbranche, Küche&Co GmbH, Pressemitteilung - PresseBox.de

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Sie stellt eine der größten historischen Herausforderungen für unser Wirtschaftssystem dar: Die Corona-Krise. Während in der Luftfahrtindustrie die Flugzeuge eher am Boden liegen und der Tourismussektor gegen die neu aufgekommene Reiseangst kämpft, rollt der Rubel in der Küchenbranche weiter. So stieg laut dem Verband der Deutschen Möbelindustrie der Umsatz mit Küchenmöbeln im Juni 2020 allgemein um 12,81% gegenüber dem Vorjahresmonat, im Inland sogar um 21,11%. Auch das Marktforschungsinstitut GfK vermeldet positive Zahlen in Sachen Durchschnittspreis pro verkaufter Küche: So erzielen die deutschen Küchenhersteller unter Einbeziehung der Export-Küchen inzwischen einen durchschnittlichen Preis von 11.398 Euro. Allein in Deutschland gibt ein Kunde im Fachhandel 9.687 Euro für eine neue Küche aus. Damit liegen die Ausgaben für Küchen in Deutschland 20% über den Ausgaben vor fünf Jahren und 49% über denen vor zehn Jahren. Tendenz steigend. Tim Rabe, Verkaufsleiter von Häcker Küchen, berichtet: „In nahezu allen Märkten investieren Verbraucher in ihr Zuhause. Die Bedeutung der Einrichtung nimmt zu und das führt dazu, dass die Nachfrage nach Küchen bei Häcker deutlich zugelegt hat. Eine positive Tendenz, die Mut macht. Dabei resultiert der Trend der Menschen, das eigene Heim zu verschönern sicher auch aus den Restriktionen, welche die aktuelle Virus-Situation in Deutschland, Europa und der Welt mit sich gebracht hat. Die Küche steht beim Verbraucher hoch im Kurs.“

Die Küchenbranche beweist sich also als sicheres Geschäft in der Krise. Krisensicher erscheinen auch die Franchisesysteme der Küchenbranche. Laut dem Deutschen Franchiseverband haben die bundesweit insgesamt rund 960 Franchisesysteme im vergangenen Jahr 133.424 Franchisepartner gewonnen. Damit erfährt der allgemeine Wachstumsindex ein positives Plus von 4,2% zum Vorjahr 2018. Auch der Gesamtumsatz kann sich sehen lassen, stieg dieser doch um 5,1% auf 129 Milliarden Euro.

Franchise in der Küchenbranche bietet Zukunftsperspektiven

Bei der alleinigen Betrachtung der Zahlen der Möbel- und speziell der Küchenmöbelindustrie, trifft man auf den wohl perfekten Zeitpunkt für eine berufliche Veränderung. Gute Verkäufer werden immer gesucht und heute mehr denn je. Das bietet Arbeitnehmern verschiedene Optionen: Also raus aus der Corona bedingten Kurzarbeit und rein in die eigene Selbstständigkeit als Franchisepartner? Die Umsetzung dessen scheitert oft an den meist nur begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Möglichkeiten. Eine Finanzierung von der Bank erscheint in Zeiten der Krise schier unmöglich. In solchen Momenten ist ein Partner, der mit einem etablierten und erfolgreichen System zur Seite steht, hilfreich und gut. Er erhöht die Chancen für die Finanzzusage bei der Bank. Hier lohnt zum Beispiel ein Blick auf Küche&Co als möglicher Partner für Franchise-Newcomer. Der Küchen-Franchisegeber bietet insbesondere mit seinem 120m² Konzept auch Quereinsteigern die Chance, als Unternehmer durchzustarten. So können auch neue Franchisenehmer mit kleinem Budget eine große Küchenwelt in hochfrequenten Lagen anbieten. Ein besonderes Einkaufserlebnis bietet hierbei der Einsatz von Virtual Reality-Brillen. So kann der Kunde auf Wunsch ein schier unendliches Küchen-Sortiment erleben, umfangreicher als auf klassischer Küchenstudio-Fläche.

Tochter der Otto Group fördert Digitalisierung bei angehenden Franchisepartnern

Mit der hauseigenen Schulungsakademie bietet Küche&Co neuen Franchisenehmern attraktive Perspektiven, das eigene Verkaufstalent weiter auszubauen und das nötige Fachwissen zu erlernen. Doch was bringt einem all der Mut und die Mühe sich in das etablierte Franchisesystem zu wagen, wenn der Herbst kurz bevorsteht und eine mögliche zweite Welle der Corona-Pandemie über Deutschland hereinbrechen könnte? Die Prognosen dazu sind schwierig, Experten sind sich uneinig. Doch eines scheint klar: Ein erneuter Lockdown, und das kurz nach der Eröffnung eines neuen Studios, könnte auch für die besten Verkäufer am Ende das Aus bedeuten. Beruhigend zu wissen, dass Digitalisierung in der Krise hilft und Selbstständige krisenresistenter sind, wenn sie für Innovationen offen sind und digitale Hilfsmittel im Arbeitsalltag einsetzen. Das ergabeine Analyse des Leibnitz Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. Auch Küche&Co bietet den Franchisenehmern digitale Lösungen. „Unsere digitalisierten Prozesse bieten innovativen Franchisenehmern von Küche&Co die Möglichkeit auch während eines zweiten Lockdowns Küchen zu verkaufen“, erklärt Niels Jacobsen, Geschäftsführer von Küche&Co. „In jedem unserer Küchenstudios ist die Beratung von Kunden neben Telefon und E-Mail auch per Video-Chat möglich und Termine können online gebucht werden. Dies hat sich schon im ersten Lockdown als sehr gute Alternative zur persönlichen Beratung im Küchenstudio erwiesen“, berichtet Niels Jacobsen weiter. Für Küche&Co ist das Thema Digitalisierung nicht neu. Allein die Website verfügt über ein Kundenkonto, ein Ideenbuch, einen Stil-Finder, Checklisten zur Bedarfsanalyse oder auch einen Online Planer. Auch der Küche&Co Franchisenehmer hat die Möglichkeit, Digitalisierung beim Küchenverkauf einzubinden: Mit dem Einsatz von Virtual Reality wird dem Kunden ein ganz besonderes Einkaufserlebnis bereitet. Als Inspiration kann der Interessent dank VR-Brille sämtliche aktuelle Küchentrends in einer virtuellen Ausstellung besichtigen. Und im Anschluss die eigens für ihn geplante Küche bereits virtuell im Studio mit VR-Brille begehen, bevor die Möbel für ihn produziert und zu Hause eingebaut werden. Dabei kann er zum Beispiel direkt ausprobieren, ob die Küchenarbeitsplatte hoch genug, der Weg von Herd zu Spüle zu weit ist oder ob vielleicht doch noch ein weiterer Schubladenschrank die Küche optimal komplettieren würde.

Während andere Branchen also weiter zittern und ums Überleben kämpfen, geht die Küchenmöbelbranche nicht nur aufrgund der fortschrittlichen Digitalisierung wahrlich als Profiteur aus der Krise hervor. Harald Friedrich, Geschäftsführer der Robert Bosch Hausgeräte GmbH, bekräftigt dies: „Küche&Co und Bosch verbindet eine erfolgreiche Zusammenarbeit und ich bin sicher, dass wir in den nächsten Jahren gemeinsam weitere Wachstumspotentiale erschließen werden.“
Abzuwarten bleibt jedoch die zweite Periode des geschichtsträchtigen Corona-Jahres und ihre wirtschaftlichen Folgen. Eine Überprüfung des bisherigen Berufsweges und eine Einschätzung der Zukunft kann gerade in diesen Zeiten nicht schaden. Wer vielleicht in einer Branche ohne positive Zukunftsprognose arbeitet, findet gegebenenfalls die Lösung als Franchisepartner in der gesunden Küchenbranche.




September 10, 2020 at 08:15PM
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gute Küche

Wednesday, September 9, 2020

THW-Kiel-Superstar Sander Sagosen: "Ich bin angekommen" - Kieler Nachrichten

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Bereits am 17. September beginnt für den THW Kiel die Saison in der Handball-Champions-League. Also rückt auch für Superstar Sander Sagosen das erste Pflichtspiel näher. Der sagt am Ende einer schweißtreibenden Vorbereitung: "Ich bin angekommen."




September 09, 2020 at 11:40AM
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THW-Kiel-Superstar Sander Sagosen: "Ich bin angekommen" - Kieler Nachrichten

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gute Küche

Monday, September 7, 2020

Bielefelds Gastro-Tipp mit Promi-Faktor: Hier gibt's besondere italienische Küche - Neue Westfälische

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Bielefeld. Kinder mit einem Eis am Stiel in der Hand, zwei Rentner beim Feierabendbier, ein Ehepaar, das sich bei Pasta und gekühltem Rosé aufs Wochenende einstimmt. Die meisten kommen nicht nur zum Essen und Trinken hierher. Denn von der Terrasse des Bistros "Dakota Inn" aus gibt es viel zu beobachten: unterschiedliche Flugzeuge, die den Tag über hier in Windelsbleiche starten und landen. Manchmal erhaschen die Gäste sogar ein Blick auf diejenigen, die ein- und aussteigen. Mal wieder zu Özi Noch ist es ruhig an diesem Freitag...




September 08, 2020 at 09:26AM
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Bielefelds Gastro-Tipp mit Promi-Faktor: Hier gibt's besondere italienische Küche - Neue Westfälische

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gute Küche

Im Traditionslokal „Chez Alito“ weht ein frischer Wind - GrenzEcho.net

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Im Traditionslokal „Chez Alito“ weht ein frischer Wind

Jan Reiss hat erkannt: „Hier fehlt einfach etwas, hier muss etwas geschehen.“ Der Gastronom und sein Koch Anik Rodrigo freuen sich auf Gäste, der Blick in die Speisenkarte macht mit einer großen, internationalen Küche mit regionalen Produkten „Appetit auf mehr.“

30 Jahre lang war das „Chez Alito“ in der Lichtenbuscher Straße „die“ Adresse im weiten Umkreis. Die Gaststätte stand für Musik, Gesang, gute Laune und herzhafte Schmankerl, die Karin Kreft querbeet koche. Ob Strammer Max, Frikadellen oder Leckeres vom Kamin, den Gästen mundete das abwechslungsreiche Angebot.




September 07, 2020 at 12:45PM
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Im Traditionslokal „Chez Alito“ weht ein frischer Wind - GrenzEcho.net

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gute Küche

Sunday, September 6, 2020

Nicht in die Spülmaschine - Dieser Fehler sollte vermieden werden - op-online.de

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Von Holzbrett bis Plastikgeschirr

Einige Produkte sollten auf keinen Fall in die Spülmaschine. Die Fehler könnten teuer werden.

Sie steht in fast jeder Küche: die Spülmaschine. Doch so praktisch sie auch ist, einige Dinge sollten nicht rein.

  • Die Spülmaschine ist ein beliebter Alltagshelfer.
  • Allerdings sollten einige Dinge definitiv nicht in die Spülmaschine.
  • Und „spülmaschinengeeignet“ bedeutet nicht unbedingt das, was viele denken.

Offenbach - Kaum hat man das saubere Geschirr ausgeräumt, wartet schon wieder die nächste Ladung auf die Spülmaschine. In vielen Haushalten wird alles mit durchgespült: das Holzbrett, das gute Silberbesteck und Plastikgeschirr. Sogar scharfen Messer. Aber ist das alles auch spülmaschinenfest? So vermeiden Sie die größten Abwaschsünden.

Spülmaschinen-Tipp 1: Auf die richtigen Zeichen achten

Auf Ihren Küchenutensilien finden Sie oft ein oder mehrere Zeichen vor, zum Beispiel ein Glas-Gabel-Symbol. Das ist aber nicht etwa das Zeichen dafür, dass Ihr Geschirr spülmaschinenfest ist. Dieses Symbol zeigt EU-weit an, wenn das Produkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommen darf, wie die Verbraucherzentrale erklärt. Denn Pfannenwender, Brotboxen, Plastikgeschirr und Co. dürfen keine Schadstoffe an die Lebensmittel abgeben.  

Das Zeichen, auf dem das Geschirr mit Wasserstrahlen oder in einer Spülmaschine dargestellt wird, zeigt, dass es spülmaschinengeeignet ist. Aber Achtung: Der Begriff spülmaschinengeeignet ist nicht verbindlich definiert, genauso wenig wie das Zeichen dafür. Viele Küchenutensilien sind gar nicht oder uneinheitlich gekennzeichnet, warnt die Verbraucherzentrale. Spülmaschinengeeignetes Geschirr darf zwar in die Spülmaschine, es besteht aber die Gefahr, dass es ausbleicht, Messer verlieren nach und nach an Schärfe.

Spülmaschinengeeignet ist nicht gleich spülmaschinenfest: Wenn ein Produkt als spülmaschinenfest gilt, ist es DIN-geprüft. Das Zeichen dafür zeigt mehrere Wasserstrahlen, die rechts unten eingerahmt sind, mit einer Zahl darüber. Diese Zahl gibt an, wie oft das Geschirr in die Spülmaschine darf, ohne Schaden zu nehmen. 

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Spülmaschinen-Tipp 2: Holzbrett und Holzbesteck

Schlechte Nachricht für alle Abwaschfaulen: Holzbretter und andere Küchenutensilien aus Holz haben in der Spülmaschine nichts zu suchen. Unter heißen Temperaturen und zu viel Wasser können sie sich sonst verziehen, aufquellen und unschöne Risse bilden, wie der Verbraucherratgeber des NDR erklärt. Spülen per Hand ist angesagt, mit heißem Wasser und Spülmittel. Besonders wichtig gegen Keime: Das Holzbrett gut trocknen lassen.

Spülmaschinen-Tipp 3: Töpfe und Pfannen

Töpfe und Pfannen sollten so selten wie möglich in die Spülmaschine, heißt es beim Ratgeber geschirrreiniger.de. Ausnahmen sind solche, die vom Hersteller ausdrücklich mit einem Zeichen als spülmaschinenfest eingestuft wurden. 

Unbeschichtete Töpfen und Pfannen bekommen eine sogenannte Gebrauchsschicht, durch die sie erst richtig gut und wie gewünscht kochen. In der Spülmaschine geht diese Schicht verloren. Mit Teflon beschichtete Töpfe und Pfannen können in der Regel in die Spülmaschine geräumt werden. Im Zweifel - auch bei anderen Beschichtungen - sollte man aber auf die Angaben vom Hersteller achten.

Auch Rost kann beim Reinigen in der Spülmaschine ein Thema werden. Die meisten Töpfe und Pfannen sind zwar rostfrei, aber vor allem bei billigen Töpfen und Pfannen werden an den Griffen oft Schrauben verwendet, die rosten können. 

Spülmaschinen-Tipp 4: Plastikgeschirr und Brotdosen

Ob Plastikteller, Plastikbecher oder Plastikbesteck: Viele haben das bunte Plastikgeschirr, Vorrats- und Brotdosen im Küchenschrank. Aber nicht alles davon darf in die Spülmaschine. Denn Plastik verformt und verfärbt sich durch die Hitze schnell. Wer das nicht riskieren möchte, sollte auf die entsprechenden Zeichen achten, ob das Produkt spülmaschinengeeignet ist. Dann sollte es keine Probleme geben. 

Den Alltag erleichtern: Auch diese Dinge werden in der Spülmaschine sauber

Spülschwamm

Spülbürste

Kühlschrankfächer

Metallfilter der Dunstabzugshaube. Achtung bei starker Verschmutzung: vorher grob per Hand reinigen, sonst verstopft die Spülmaschine

Wer hätte es gedacht?  Auch Kinderspielzeug und andere Alltagsgegenstände lassen sich auch sehr gut in der Spülmaschine reinigen.

Spülmaschinen-Tipp 5: Das gute Silberbesteck und Küchenhelfer aus Metall

Nach großen Familienessen landet das Besteck oft bedenkenlos in der Spülmaschine, dabei ist es nicht immer spülmaschinengeeignet. Das gilt besonders für das gute Silberbesteck, denn hierbei ist besondere Vorsicht geboten. 

Es kommt immer auf den Silberanteil in dem feinen Besteck an. Sterlingsilber (925er) und  Echtsilber (800er) neigen dazu, in der Spülmaschine zu beschlagen. Das liegt an dem hohen Kupferanteil, wodurch eine goldbraune Verfärbung entstehen kann. Besteck, Zuckerdosen und Ähnliches aus diesem Material sollten nicht in der Spülmaschine gereinigt werden. An der Stempelprägung auf Ihrem Besteck erkennen Sie, wie hoch der Silberanteil ist. 

Was darf in die Spülmaschine? Tipps und Tricks

Massivsilber (150er) und Hartversilberung (90er) sind im Nachhinein meistens nochmal galvanisiert. Das heißt, diese Bestecke sind mit einer Legierung überzogen, die sie veredelt und gleichzeitig vor Korrosion schützt. Dieses Silberbesteck können Sie laut einem Ratgeber von Geschirrspültabs.net unbesorgt in die Spülmaschine stecken. 

So reinigt man Silberbesteck am besten: Per Hand abwaschen und mit einem weichen Tuch trocken polieren. Das schont die Oberfläche, es glänzt schön und Sie haben noch lange Freude daran. Das gilt auch für Geschirr und Küchenhelfer aus Metallen wie Aluminium, Bronze und Kupfer, die nach mehreren Spülmaschinengängen häufig fleckig werden. (Von Jessica Sippel)




September 07, 2020 at 01:10AM
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gute Küche

Home Story: Ein Hauch von Nostalgie in Itzling - Fräulein Floras Favourite Hangouts

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Ein bisschen Vintage und ganz viel Liebe zum Detail

Die Wohnung unserer dritten Home Story kannten wir eigentlich schon vorher. Zumindest vom Sehen her. Sie gehört zu Carolina Gnigler, die den meisten von euch wahrscheinlich als “Gute Güte” bekannt ist. Auf ihrem Instagram-Kanal zeigt sie immer wieder Fotos ihrer Wohnung und ihrer Einrichtung her. Und da haben wir uns gedacht: Frag ma sie einfach mal, ob wir vorbeikommen dürfen. Zum Glück hat sie gleich ja gesagt.

Bevor Caro und ihr Mann Matthias in die Eigentumswohnung in Itzling investiert haben, haben sie durchgerechnet, wie viel Miete sie über die Jahre gezahlt haben. Da hat sie fast der Schlag getroffen. “Ein Kredit und eine entsprechende Invesition wären gleich von Anfang an viel gscheiter gewesen”, erzählt Caro. Als sie dann auf der Suche nach Eigentum waren, haben sie einen Tipp von Caro’s Freundin Sonja aka. Ginger in the Basement bekommen. Zwei Stockwerke über ihr ist im selben Haus etwas frei geworden.

Caro und Matthias haben die Zwei-Zimmer-Wohnung mit 56 m2 besichtigt, gleich zugeschlagen und innerhalb von 2,5 Monaten alles komplett umgebaut. Und mit komplett meinen wir auch komplett. Küche, Bad und die oberste Bodenschicht wurden rausgerissen, neu geplant, verlegt und montiert. Das passierte zum Großteil in Eigenregie: Die Fliesen wurden selbst gelegt, die Küche verbaut und die ein oder andere Wand eingezogen. “Bis auf die Couch und das Bücherregal ist fast alles 2nd Hand oder selbst gebaut”, erzählt Caro, während wir Banana Bread naschen und Kaffee trinken.

Home Story Itzling Home Story Itzling Home Story Itzling Home Story Itzling

Nachhaltigkeit ist Caro und Matthias sehr wichtig. Sie geben lieber Geld für alte Möbel aus und verleihen diesen ein längeres Dasein, als ständig alles neu zu kaufen. “Das ist auch der Grund, warum wir sicher 300 Suchagenten auf willhaben eingestellt haben”, sagt sie. Am liebsten kauft Caro Möbel und Wohnaccessoires beim Dahoam in Hallein oder auf Flohmärkten. Außer die Wanddeko und Kunstobjekte – die müssen Original oder zumindest mit Persönlichem verbunden sein. So wie die beiden bläulichen Bilder der Salzburger Künstlerin Elisabeth Schmirl, die im Essbereich hängen. Die historischen Fotos zeigen typische Berufsbilder und Familienkonstellationen, denen die Künstlerin Gesicher von Menschen bei Protestkundgebungen verpasst hat.

Das Bild über der Couch hat ein Familienmitglied gestaltet und das blaue Kunstwerk im Wohnzimmer hat Matthias selbst gemacht – und zwar aus lauter Origami-Figuren. Was im Wohnzimmer außerdem auffällt: Die vielen Bücher, die nach Farben sortiert sind. Caro sagt: “Wir haben so unglaublich viele Bücher, dass in der Wohnung nicht genug Platz dafür ist. Ein großer Teil ist noch im Keller und wir haben in jedem freien Winkel der Wohnung Platz für ein kleines Bücherregal geschaffen, damit wir irgendwie alles unterbringen.”

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Apropos unterbringen: Im Mini-Bad, das nur zwei Quadratmeter misst, wurden die Regale einfach in die Höhe gebaut. Und im Schlafzimmer hat Matthias eine Wand eingezogen, sodass dahinter noch ein kleiner Arbeitsbereich mit Schreibtisch und Platz für die Kleidung frei wurde. Kernstück der Wohnung ist für Caro die Küche. Hier verbringt sie die meiste Zeit des Tages und kocht teilweise fünf Stunden am Stück. Kochen ist Caro’s große Leidenschaft – und dementsprechend viel Koch-Equipment und Küchenhilfen müssen in der kompakten Küche untergebracht werden. “Gutes Platzmanagement”, lacht Caro und zeigt uns ein Schublade-in-Schublade-Konzept. Besonders gerne kocht sie asiatisch, aber auch fermentieren, einlegen und einrexen stehen regelmäßig am Programm.

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Die Freude am Kochen bringt auch eine große Gastfreundschaft mit sich. “Wir haben permanent Leute da und veranstalten liebend gerne Spieleabende”, erzählt Caro. “Dann können wir den Tisch so umbauen, dass auch mehrere Leute Platz finden.” Caro’s Faible für Spiele und Fiction sieht man zum Beispiel an den Game of Thrones- und Lara-Croft-Figuren, die man an einige Ecken findet. Aber auch ihre Vorliebe für Katzen spiegelt sich in einige Wohnaccessoires und natürlich in ihrer vierbeinigen Mitbewohnerin Gitti wider. In der Küche begrüßt uns eine asiatische Winkekatze, die sie im Maneki Neko erstanden hat und ihr Herz hängt außerdem an einer Original-Autogrammkarte von Loriot, die sie uns ebenfalls zum Abschluss zeigt.

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Und auch bei unserer dritten Home Story ist uns aufgefallen, dass es – obwohl wir uns mitten in der Stadt befinden – rundherum relativ ruhig ist. “Wir hören höchstens die Kirchenglocken der Itzlinger Kirche”, sagt Caro. Salzburg ist ja doch nur ein Dorf.

Euch hat diese Home Story gefallen und ihr wollt mehr davon?

Hier geht es zu Home Story #1: Dracula-Geschichten und ganz viel Grün in der E-Vorstadt
Hier geht es zu Home Story #2: Großstadtfeeling im kleinen Salzburg




September 06, 2020 at 02:49PM
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